Was ist Cistus Incanus?

Die Sträucher kommen in besonders warmen, sonnenreichen Regionen vor. Die Pflanze ist daher vor allem in südlichen Gegenden wie Italien, Frankreich sowie Nordafrika beheimatet – dabei sind mittlerweile bis zu 24 unterschiedliche Arten des Gewächses bekannt.

In West- und Mitteleuropa wurde Cistus Incanus erst vor einigen Jahren entdeckt. Mittlerweile wird die Pflanze bei Mensch und Tier zur Behandlung von Leiden wie Augenkrankheiten, Bronchialerkrankungen sowie Infektionen eingesetzt. Außerdem wird ihr eine blutstillende Wirkung nachgesagt.

In unseren Breiten wird mit der Zistrose derzeit auch in Bezug auf ihre antiviralen Eigenschaften experimentiert – so soll diese ein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Borreliose sein.

Hat der Hund mit einer Immunschwäche zu kämpfen oder leidet in den warmen Monaten an einem Ungezieferbefall z.B. durch Zecken, könnte eine Behandlung mit Zistrose die Lösung sein. Die Zistrose bewirkt, dass die Zecken zwar im Fell sitzen, es aber nicht schaffen, sich in die Haut zu bohren. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass das Haarkleid des Hundes bei regelmäßiger Anwendung von Cistus Incanus einen gesunden Glanz erhält.



Ein Mittel bindet Schwermetalle

Auch zur Entgiftung ist die Zistrose sehr gut geeignet. Befinden sich beispielsweise Schwermetalle wie Kadmium im Magen-Darm-Trakt, dann
kannst Cistus Incanus zur Bindung der schädlichen Stoffe eingesetzt werden. Das Gewächs erkennt diese, umschließt sie und sorgt anschließend dafür, dass die Schadstoffe auf natürlichem Wege ausgeschieden werden.
Auf diese Weise wird verhindert, dass die schädlichen Schwermetalle in den Blutkreislauf und damit zu anderen Organen gelangen. Insbesondere bei langen, leinenlosen Spaziergängen hat man nicht immer die Kontrolle darüber, was der Hund zu sich nimmt. Sollte man den Verdacht haben, dass der treuer Begleiter etwas Ungesundes gefressen hat, ist die Verabreichung von Cistus Incanus in Erwägung zu ziehen. Man halte im Vorfeld aber unbedingt mit einem Tierarzt Rücksprache.

Mehr Lebensqualität – höhere
Lebenserwartung

Nicht nur bei Krankheiten erzielst man mit Cistus Incanus Erfolge. Auch dann, wenn der Vierbeiner bereits in die Jahre gekommen ist und man bestimmten Leiden vorbeugen will, sollte man zu diesem Mittel greifen. So stabilisiert Zistrose unter anderem die Blutgefäße und wirkt blutverdünnend. Dadurch hat man mit dem Kraut die Möglichkeit, Schlaganfällen bei dem Vierbeiner vorzubeugen. Auf diese Weise ist es bei regelmäßiger Anwendung von Cistus Incanus möglich, die Lebenserwartung zu steigern.


Diese vielseitige Wirkung

Gemäß medizinischen Tests und der Meinung von Experten soll die Zistrose eine immunsteigernde Wirkung haben. Auch hemmt diese das Wachstum von Viren und Bakterien im Körper. So ist es mithilfe dieser Pflanze unter anderem möglich, Pilzerkrankungen oder einen Bakterienbefall einzudämmen.

Des Weiteren kann das Gewächs bei Hauterkrankungen, Allergien und Ekzemen, die bei einigen Hunderassen besonders oft auftreten, Abhilfe schaffen. Zu finden sind die medizinischen Wirkstoffe von Cistus Incanus vor allem im Kraut. Verantwortlich für die heilende Wirkung sind im Gewächs enthaltene Polyphenole.

Weitere wichtige Stoffe, die im Kraut enthalten sind, heißen Flavinoide. Hierbei handelt es sich um Wirkstoffe, die in vielen Pflanzen- und Obstsorten enthalten sind. Dabei fördern sie die Immunabwehr. Zusätzlich gehören Flavinoide zur Gruppe der so genannten „Antioxidantien“. Somit sind sie dazu imstande, freie Radikale im Organismus zu bekämpfen. Auf diese Weise beugt dieser Inhaltsstoff Krebserkrankungen vor.

Doch nicht nur das – Flavinoide können auch zur Vorbeugung von Harnweginfekten zur Anwendung kommen. Ist Dein Liebling also auch in der kalten Jahreszeit oft und für längere Zeit im Freien unterwegs, kann sich die Verabreichung von Cistus Incanus durchaus lohnen.

Manche Hundebesitzer schwören auch bei Durchfällen auf die heilende Wirkung des Gewächses. Auch dann, wenn sich Dein Liebling häufig übergibt oder an anderen Magenbeschwerden leidet, ist Cistus Incanus eine gute Wahl. Die in der Pflanze enthaltenen ätherischen Öle schützen die Magenschleimhaut und sorgen so dafür, dass sich das Organ nach leichten Infekten schnell wieder erholt.


Ein Mittel gegen Grippe und Erkältungen

Durch seine antibakterielle und antivirale Wirkung wird das Kraut auch zur Behandlung von Grippe oder grippeähnlichen Infektionen behandelt. Im Winter können sich auch Vierbeiner erkälten. Einen Risikofaktor stellt dabei das nasse und kalte Wetter dar. Dieses schwächt das Immunsystem des Vierbeiners, sodass es leicht zum Ausbruch einer Infektion kommt. Eine Erkältung äußert sich bei dem Hund durch Niesen, Husten, Fieber sowie einen Ausfluss aus der Nase. Generell wirkt ein erkälteter Hund außerdem abgeschlagen und müde. Einige Vierbeiner verlieren zusätzlich ihren Appetit und fressen nur wenig. Wenn man den Verdacht hat, dass sich der Hund erkältet hat, sollte man einen Tierarzt aufsuchen. Unterstützend zur verordneten Therapie kann man das Tier mit Cistus Incanus wieder auf Beine stellen. Die Einnahme des Krauts verhindert nämlich, dass eine Vermehrung der Bakterien und Viren stattfindet. In einigen Fällen bewirkt die Pflanze sogar die Abtötung derselben. Handelt es sich nur um eine leichte Erkältung, wollen viele Hundehalter auf Chemie verzichten. Cistus Incanus stellt in diesem Fall eine gute Alternative dar. Dies gilt vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass viele Viren bereits eine Resistenz gegen gängige Arzneimittel aus der Apotheke entwickelt haben. Wie bereits erwähnt, haben die in der Zistrose enthaltenen Polyphenole und Flavine eine schützende Wirkung auf den Organismus – bei leichten Erkältungen ist das Kraut also durchaus effektiv.

Die Vorteile von
Cistus Incanus auf
einen Blick:

  • Zeckenabwehr mittels Pflanzenkraft, der Hund wird für Zecken, Mücken und Flöhe unattraktiv.
  • Hilft bei Magen- und Darmbeschwerden.
  • Gutes Hausmittel gegen Erkältungen und Grippe.
  • Lindert Entzündungen auf der Haut.
  • Kann Krebserkrankungen vorbeugen.
  • Stärkt das Immunsystem.
  • Wirkt blutverdünnend.
  • Stabilisiert die Blutgefäße.
  • Senkt schädliches Cholesterin.
  • Wirkt vorbeugend gegen Schädlingsbefall, z.B. Zecken.
  • Sorgt für ein glänzendes Fell.

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